
Früher dachte ich vielleicht öfter, Glück müsse etwas Besonderes sein.
Etwas, auf das man wartet.
Etwas, das passiert.
Etwas, das das Leben für einen bereithält.
Heute glaube ich, dass Glück schon viel früher beginnt.
In diesen kleinen Momenten, an denen ich früher vielleicht achtlos vorbeigegangen wäre. Ein Espresso. Ein Stück Schokolade. Ein paar Minuten nur für mich. Nichts, wovon man am Abend große Geschichten erzählt.
Und trotzdem ist da plötzlich dieses Gefühl:
Eigentlich habe ich gerade alles, was ich brauche.
Vielleicht hat sich das Glück gar nicht verändert.
Vielleicht habe nur ich gelernt, genauer hinzufühlen.
Und je älter ich werde, desto weniger frage ich mich, wie viel mir noch fehlt.
Ich spüre viel öfter, wie viel schon da ist. ❤️
– Meine Gefühle gibt es überall, wo es Bücher gibt. –
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